GoStock Monstertruck im Test

Gostock Monstertruck im Test
Bewertungen & weitere Infos (Amazon)

Technische Details des GoStock RC Trucks

Monstertruck mit FernbedienungDer ferngesteuerte GoStock Racing Buggy (Modellnummer 9115) im Maßstab 1:12 wird über die Hinterachse angetrieben (2 WD) und wird Ready to Run (RTR) ausgeliefert. Für Vorschub sorgt, wie es bei diesen günstigen China-Modellen üblich ist, ein drehfreudiger Bürstenmotor (brushed). Mit gut 1010g Gewicht (gemessen ohne Akku), besitzt das Fahrzeug die Maße: 31cm x 27cm x 15cm Länge x Breite x Höhe (mit dem Zollstock gemessen). Die großen Räder dominieren im Gesamtbild, was für einen MonsterTruck ja auch durchaus so sein sollte. Das Fahrzeug basiert auf eine sehr ähnliche (wenn nicht sogar exakt die selbe) Plattform, wie die des Vatos Monstertrucks, weshalb wir die beiden Modelle auch einmal direkt mit einander vergleichen möchten.

Zur Energieversorgung dient ein Li-ion-Fe-Akku mit 16500/800 mAh und 9,6 Volt. Der selbe Akkutyp wird ebenfalls beim Vatos Geländewagen verwendet (höchstwahrscheinlich auch der selbe Motortyp), da die Geschwindigkeit der beiden Fahrzeuge ebenfalls sehr ähnlich ist. Geladen wird der Akku mittels einem mitgelieferten Netzteil, die Ladezeit beträgt rund 2 Stunden.

GoStock Fernsteuerung

GoStock FernsteuerungAuch die zugehörige Fernsteuerung kommt uns auf Anhieb sehr bekannt vor (Vatos…). Das gleiche Modell kommt bei relativ vielen RC-Autos in dieser Preisklasse zum Einsatz. Zwar mach sie optisch nicht gerade den besten Eindruck (welcher durch ein extrem geringes Eigengewicht noch verstärkt wird), doch kann man in Sachen Funktionalität eigentlich nicht meckern. Sie sendet im 2,4GHz-Bereich und ist bei uns bisher in keinem Test negativ aufgefallen. Ganz im Gegenteil, die Reichweite ist mehr als ausreichend und Funkaussetzer hat es bei uns bisher noch keine gegeben.

Geschwindigkeit und Fahrverhalten

Bisher konnte noch kein ferngesteuertes Auto in unserem Test, auch die Geschwindigkeit erreichen, welche vom Hersteller „versprochen“ wird. Daher war es galt es auch noch schnell zu überprüfen, welche Geschwindigkeit GoStock für diesen Monstertruck angibt. Auf Amazon findet man derzeit in der Produktbeschreibung die Angabe: „Sie können die Sinkgeschwindigkeit bis zu 42 km / h überschreiten“. Was auch immer uns der Hersteller mit der Sinkgeschwindigkeit mitteilen möchte, sei einmal dahin gestellt, wir haben jedenfalls erneut unsere Radarpistole gezückt und kamen in unserem Test auf eine gemessene Geschwindigkeit von 28 km/h. Damit liegen wir so ziemlich exakt bei dem selben Messergebnis, wie dem des Vatos Monstertrucks (27 km/h). Inzwischen haben wir aber auch mehrfach die Messung der Radarpistole überprüft und kamen zu dem Ergebnis, dass das Messergebnis rund 10% unter der tatsächlichen Geschwindigkeit liegt, weshalb alle unseren bisherigen gemessenen Geschwindigkeiten, mit einem Korrekturfaktor von 1,1 multipliziert werden müssten. Dadurch erhalten wir also in diesem Fall eine tatsächliche Geschwindigkeit von knapp 31 km/h (28 km/h * 1,1), was durchaus als schnell in dieser Preisklasse bezeichnet werden kann, allerdings sind wir immer noch von den des Herstellers angegebenen 42 km/h, ein gutes Stück entfernt.

Ferngesteuerter Race BuggyDie Federung des Race Buggys ist sehr weich, selbst kleine Unebenheiten führen bei schneller Fahrt zu einer kompletten Ausnutzung des Federwegs der Stoßdämpfer. Dank der großen Räder schlägt sich der Monstertruck auch auf der Wiese ganz gut, bei etwas höherem Gras merkt man dann aber doch recht deutlich, dass das Fahrzeug durch den größeren Widerstand ordentlich zu kämpfen hat, worunter die Geschwindigkeit und auch die maximale Fahrzeit leidet. Die maximale Fahrzeit beträgt ca. 10-15 Minuten. Die Beschleunigung des Fahrzeugs, ist trotz des günstigen Bürstenmotors, sehr gut. Es ist nicht immer einfach den Wagen bei voller Beschleunigung, gerade auf der Strecke zu halten, häufig drifted er zur Seite hin ab. Allgemein scheinen die Reifen ein wenig härter im Vergleich zum Vatos Monstertruck zu sein, da man auf glattem Straßenboden leichter wegrutscht. Dennoch ist es aus meiner Sicht ein recht angenehmes sliden auf glattem Untergrund, was ja auch zeitweise wirklich Spaß machen kann.

Ferngesteuerter GoStock Monstertruck im Video

Vergleich zum Vatos Monstertruck

Neben dem verschiedenem Design der beiden Fahrzeugen, ähneln diese sich von der Technik schon sehr stark. Wie eingangs bereits erwähnt, wurden beide Modelle offensichtlich auf der gleichen Plattform aufgebaut. Geschwindigkeit und Beschleunigung ist nach unseren Testergebnissen nahezu identisch. Lediglich bei dem Grip auf der Straße, versteht der Vatos Monstertruck zu punkten, da er doch etwas weniger rutschanfällig zu sein scheint, wodurch man etwas höhere Kurvengeschwindigkeiten realisieren kann. Ob dies jetzt aber bei einem Geländewagen oberste Priorität hat, sei einmal dahin gestellt.

Preis und weitere Infos

Akku des GoStock MonstertruckAktuell liegt der Preis bei knapp unter 70€ (Amazon, stand November 2018), was wir für ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis erachten. Es ist offensichtlich, dass es sich auch hier um eine günstige China-Produktion handelt, erst recht deutlich wird dies, wenn man sich einmal entsprechende Produktbeschreibungen durchliest. Doch muss man auch ganz klar sagen, dass es im Maßstab 1:12 für unter 100€ keine hochwertigen RC Autos zu erwerben sind.

Ein weiterer Punkt, welcher uns auch beim Vatos Geländewagen nicht so gut gefallen hat, ist dass der Ein-/Ausschalter des Models, nicht ohne weiteres zu erreichen ist. Man muss nicht nur die Fahrzeugverkleidung abnehmen, sondern auch noch die Abdeckung des Akkufachs entfernen, was man sicherlich auch eleganter hätte lösen können.

Der Test des GoStock Monstertruck wurde von uns im Oktober/November 2018 durchgeführt. Weitere Testberichte und Fahrzeug-Vergleiche folgen in Kürze.